GPONG German Pediatric Oncology Nurses Group

Die German Pediatric Oncology Nurses Group (GPONG) wurde 1995 gegründet und ist seit 1997 eine feste Arbeitsgruppe der Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK).

Die GPONG vereint Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger aus pädiatrisch-onkologischen Abteilungen in ganz Deutschland. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen fachlich weiterzuentwickeln, zu vernetzen und nachhaltig zu sichern.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) sowie die internationale Vernetzung mit der SIOP (International Society of Pediatric Oncology) findet ein kontinuierlicher nationaler und internationaler Fachaustausch statt.

Die GPONG trifft sich zweimal jährlich zu jeweils zweitägigen Arbeitstreffen, die rotierend in einem der beteiligten Zentren stattfinden. Die Inhalte und Themenschwerpunkte werden jeweils im vorausgehenden Treffen gemeinsam festgelegt.

Um eine kontinuierliche und verbindliche Mitarbeit zu gewährleisten, nehmen pro Abteilung maximal zwei Pflegefachpersonen teil. Aktuell engagieren sich 45 Pflegekräfte aus 21 pädiatrisch-onkologischen Abteilungen aktiv in der GPONG.

Die Kombination aus langfristiger Mitarbeit, hoher Fachkompetenz und strukturiertem Austausch bildet die Grundlage für die erfolgreiche Arbeit der Gruppe.

Die GPONG verfolgt ein breites Spektrum fachlicher, struktureller und berufspolitischer Ziele, darunter:

  • Qualitätssicherung und -entwicklung in der pädiatrisch-onkologischen Pflege
  • Berücksichtigung von Rahmenbedingungen wie Zertifizierung, Strukturvorgaben und Budgetierung
  • Entwicklung von Empfehlungen für spezielle pflegerische Maßnahmen in der pädiatrischen Onkologie
  • Förderung und Erweiterung pflegerischer Fach-, Methoden- und Kommunikationskompetenzen
  • Sicherstellung eines kontinuierlichen pflegerischen Austauschs zwischen den Zentren
  • Durchführung gegenseitiger Hospitationen mit klar definiertem Arbeitsauftrag
  • Standardisierung spezieller pflegerischer Maßnahmen im Rahmen des Qualitätsmanagements
  • Vorstellung und Implementierung pflegerelevanter Neuerungen in den jeweiligen Abteilungen
  • Organisation von Fort- und Weiterbildungen in den eigenen Zentren
  • Planung, Präsentation und Teilnahme an internen und externen Kongressen
  • Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, um pflegerische Expertise sichtbar zu machen
  • Vertretung der Notwendigkeit onkologischer Fachweiterbildungen mit pädiatrischem Schwerpunkt, insbesondere im Kontext der Zertifizierung

Ein zentrales Anliegen der GPONG ist die nationale und internationale Vernetzung mit relevanten Fachgesellschaften und Arbeitsgruppen, unter anderem:

  • SIOP
  • GPOH
  • EONS
  • PSAPOH
  • IBMT

Darüber hinaus engagiert sich die GPONG in der Initiierung, Durchführung und Umsetzung pflegerischer Forschungsprojekte, um die pädiatrisch-onkologische Pflege evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

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